Paradies

Sprachen, Kulturen und Künste sind voll von Dingen, die Menschen unterschiedlicher Kulturen sich voneinander abgeschaut, einander beigebracht und mit Bekanntem vermischt haben. Begleitet von einer Podiumsdiskussion kontrastiert Cantus Domus zwei Beispiele arabisch-europäischen Kulturtransfers miteinander: Robert Schumanns »Das Paradies und die Peri«,
ein Werk des romantischen Orientalismus, zieht seine Inspiration aus einem vagen Fremden, das sich in Bruchstücken und Missverständnissen äußert. Gemeinsam mit Fahmi Alqhai, der »Accademia del Piacere« und einem Ensemble aus syrischen und deutschen Musiker:innen präsentieren wir demgegenüber Werke der spanischen Renaissance. Hier treffen europäische und arabische Musiktradition unmittelbar aufeinander und historischer Kulturaustausch wird klanglich erlebbar.

Podiumsdiskussion 6.10., 16 Uhr

Thema „Wie klingt das Paradies? Musik, Identität und Kulturaustausch“

Frau Prof. Dr. Gesa zur Nieden (Professur für Musikwissenschaft Universität Greifswald)
Frau Dr. Sonja Hegasy (Islamwissenschaftlerin)
Hella Dunger-Löper (Präsidentin des Landesmusikrat Berlin)       Ralf Sochaczewsky (Künstlerischer Leiter)
Fahmi Alqhai (Künstlerischer Leiter)                                    Mohannad Nasser (Oudist) 

Moderation: Elena Pieper (Cantus Domus)

 

Tickets

Konzerte  

Sa, 05.10.2019, 19 Uhr

So, 06.10.2019, 18 Uhr

Heilig-Kreuz-Kirche Berlin

Zossener Str. 65

 

Podiumsdiskussion

So, 06.10.2019, 16 Uhr

Heilig-Kreuz-Kirche Berlin

Zossener Str. 65

Mitwirkende

Cantus Domus, Fahmi Alqhai, Ralf Sochaczewsky, Sophie Klussmann (Sopran), Verena Usemann (Alt), Stephan Gähler (Tenor), Matthias Jahrmärker (Bass), Rami Alqhai (Viola da Gamba), Adrian Heger (Piano), Aeman Hlal (Arabische Geige), Mohan- nad Nasser (Oud), Romeo Natur (Darbuka), Miguel Rincón (Theorbe), Johanna Rose (Viola da Gamba), Anastasiia Sidorkina (Piano)

 

 

 

Förderer